CD: Peter Brandt: Die Linke und die Nation
Der Historiker Prof. Dr. Peter Brandt - am 4. Oktober 1948 in Berlin als ältester Sohn von Rut und Willy Brandt geboren – ist Leiter des Lehrgebiets Neuere Deutsche und Europäische Geschichte der Fernuniversität Hagen sowie Direktor des Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften. Er befasst sich vorwiegend mit der Geschichte der Arbeiterbewegung und des "Früh-Nationalismus" um 1800. Weitere Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit liegen auf den Gebieten "Deutsche Frage" im 19. und 20. Jahrhundert sowie der vergleichenden europäischen Verfassungsgeschichte.
Peter Brandt ist Mitglied der historischen Kommission der SPD und des Vorstandes der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Der deutsche Freiheitskampf gegen den napoleonischen Imperialismus zu Beginn des 19. Jahrhunderts war eine linke, nationale und revolutionäre Bewegung. National zu sein war damals gleichbedeutend mit links, freiheitlich, demokratisch und revolutionär. National zu sein bedeutete, sich für Freiheit und Demokratie des deutschen Volkes einzusetzen und die Fremdherrschaft abzuschütteln.
Peter Brandt präsentiert die nationalen Traditionen der deutschen Linken von Ferdinand Lassalle über August Bebel bis zu Kurt Schumacher. Letzterer konnte sein nationales Modell eines wiedervereinigten und militärisch neutralen Deutschlands gegen die Westbündnis Vorstellungen seinen Widersacher Adenauer, den er im Bundestag als "Kanzler der Alliierten" bezeichnete, nicht durchsetzen. Eine spannende Spurensuche mit überraschenden Ergebnissen.
Sprecher: Eva Garg und Volker Risch
Redaktion und Regie: Prof. Dr. Michael Friedrich Vogt
Musik: Stefan Knauer
Laufzeit: 79 Minuten
Umfang: 1 Audio-CD
Ton: Stereo
Sprachen: Deutsch
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