Werner und Ursula Haverbeck,
Der Weltkampf um den Menschen

Eine deutsche Selbstbesinnung

160 Seiten, Paperback

Kurztext:

Gegen die Verirrungen unserer Zeit zeigt dieses Buch überraschende Verbindungen zwischen der europäischen Urreligion und dem christlichen Mittelalter, zwischen der Zerstörung gewachsener Volkskultur und der Verfälschung des Christentums auf. Es wird ein Weg in die Zukunft gezeigt mit dem ursprünglichen Dreiklang Mensch – Volk – Gott.

Langtext:

Die politischen Umwälzungen unseres Jahrhunderts haben im Zuge der Moderne auch zu großen Umbrüchen im Geistesleben, im Fühlen und Denken des Einzelnen geführt. Verderbliche Ideologien und menschenfeindliche Utopie haben viele Zeitgenossen verwirrt, manche überkommene Werte wurden zerstört, der seelenlose Materialismus ist vielfach in das geistige Vakuum eingedrungen, falsche Propheten umwerben den Menschen. Der vor allem in Europa entbrannte Kampf um den Menschen verlangt den Einsatz aller Verantwortungsbewußten, die wiederum die beste geistige Vorbereitung und Ausbildung benötigen. Dafür ist eine gründliche Neubesinnung notwendig. Dieses Buch greift dazu in die Tiefe unseres Geisteslebens und mobilisiert unser reiches Kulturerbe zu dem Dreiklang Mensch – Volk – Gott.

Inhaltsverzeichnis:

7 Die Aufgabenstellung

9 Mensch - Sprache - Volk
Eine unauflösbare Ganzheit
1. Woran erkennt die Anthropologie den Menschen? 9
2. Der Mensch ist das denkende Wesen 11
3. Denken setzt Sprechen voraus 15
4. Wir können nur sprechen lernen, weil wir Sprache vorfinden 18
5. Sprache ist Ausdruck einer Sprachgemeinschaft, die Volk genannt wird 21
6. Wer das Volk angreift, zielt auf die Individualität 28
7. Gezielte Sprachverfälschung und -verkümmerung 30
8. Eine Rückbesinnung auf die Bedeutung der Muttersprache in der Neuzeit 37

41 Brauchen wir noch Religion?
Europas eigener Weg vom Mythos zum Logos
1. Die Glaubensspaltung des deutschen Volkes 41
2. Das ›Wort Gottes‹ vom Urbeginn ist die Natur 47
3. Die Sonne - »eine Offenbarung des Höchsten« (Goethe) 51
4. Der Mythos - die Heilige Urschrift der Menschheit 59
5. Der ›Heilbringer‹ als Urbild des Menschseins 65
6. Die Prophetie der Mysterienstätten Alt-Europas 72
7. Die altgriechische Logoslehre ist das ›Alte Testament‹ Europas 74

85 Die umstrittene Botschaft aus Galiläa
1. »et incarnatus est« 85
2. Die Sonnenoffenbarung des Christus 91
3. »Ich bin das Licht der Welt« 94
4. Der Mensch wird mündig gesprochen: »Ihr seid Götter« 98
5. Der geographisch-ethnologische Hintergrund: Galiläa 103
6. »Es ging ein Sämann aus zu säen...« 107

115 Der Kampf um den Menschen 115
1. Kreuzigung und Wandlung 115
2. Das Bild des Auferstandenen 119
3. Das Geheimnis des Bösen 124
4. ›Die Diktatur der Humanität‹ 130
5. Wodurch verliert das Christentum seine Glaubwürdigkeit? 136
6. Der Weg zum Ziel 143

149 Nachwort

151 Anmerkungen

Über die Autoren:

WERNER GEORG HAVERBECK, Jahrgang 1909, Studium der Volkskunde und Geschichtswissenschaft. Gründer und Leiter des Reichsbundes Volkstum und Heimat 1933. 1937 Promotion, anschließend Habilitationsschrift. 1940-45 Kriegseinsatz. Anschließend Theologiestudium und ab 1950 Pfarrer in der Christengemeinschaft. Seit 1960 in der Erwachsenenbildung tätig. 1963 Begründer des COLLEGIUM HUMANUM, Akademie für Umwelt und Lebensschutz, Heimvolkshochschule in Vlotho. 1972 Professor für angewandte Sozialwissenschaften in Bielefeld, ebenfalls seit dieser Zeit führend in der Ökologiebewegung. Präsident des Weltbundes zum Schutze des Lebens, Bundesverband Deutschland. Veröffentlichungen u.a.: Die andere Schöpfung, Technik - ein Schicksal von Mensch und Erde, Stuttgart 1974, Frankfurt 4/1986; Entschluß zur Erde, Stuttgart 1983; Rudolf Steiner - Anwalt für Deutschland, München 1989.

URSULA HAVERBECK-WETZEL, Jahrgang 1928, Ostvertriebene, vier Jahre in Schweden, danach Studium der Pädagogik, Philosophie und Sprachwissenschaften, unter anderem zwei Jahre in Schottland. Verheiratet mit Werner G. Haverbeck. 35jährige Zusammenarbeit in Erwachsenenbildung und Ökologie, Mitbegründerin und langjährige Seminar- und Organisationsleiterin im COLLEGIUM HUMANUM. 1974-1983 Schriftleitung der Lebensschutzinformationen. Präsidentin im ›Weltbund zum Schutze des Lebens‹, Bundesverband Deutschland von 1983 bis 1989. Mitbegründerin und Vorsitzende im ›Verein Gedächtnisstätte‹.

 
 

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