Freispruch für die deutsche Wehrmacht
Andreas Naumann
Freispruch für die Deutsche Wehrmacht
Unternehmen Barbarossa erneut auf dem Prüfstand
736 Seiten, 231 Abbildungen, Lexikonformat, Ganzleinen
Kurztext:
Der Verfasser, selbst Wehrmachtsangehöriger und Oberstleutnant der Bundeswehr, verteidigt in diesem Buch die Deutsche Wehrmacht gegen den Vorwurf, im Zweiten Weltkrieg, vor allem im Ostfeldzug, Massenverbrechen begangen und gegen die Soldatenehre verstoßen zu haben. Das Gegenteil wird aufgrund der modernen Forschungsergebnisse mit Hunderten von belegten Zitaten bewiesen: Die Wehrmacht hat sich auch gegen die brutale und das Völkerrecht verletzende Rote Armee anständig und ihrer Tradition gemäß benommen. Insbesondere werden Kommissarbefehl und Gerichtsbarkeitserlass ausführlich untersucht, die Partisanen- und Gefangenenfrage umfassend behandelt. In der Vergangenheit häufig erhobene Anschuldigungen werden als wissenschaftlich nicht haltbar entlarvt.
Langtext:
Vor dem Siegertribunal in Nürnberg waren auch die Deutsche Wehrmacht und ihre Führungsstäbe zahlreicher Kriegsverbrechen angeklagt, die von ihnen vor allem in Rußland verübt worden sein sollten. Doch konnten die erhobenen Anschuldigungen nicht überzeugen, und die Wehrmacht, insbesondere das Ostheer, und ihre Stäbe wurden 1946 von dem Vorwurf freigesprochen, verbrecherische Organisationen gewesen zu sein. Es blieb einigen deutschen Zeitgeschichtlern, bedauerlichen Opfern der Umerziehung, vorbehalten, immer wieder zu versuchen, der Deutschen Wehrmacht im Rahmen des Ostfeldzuges Kriegsverbrechen und schwerwiegende Verstöße gegen das allgemeine Kriegs- und Völkerrecht anzulasten.
Anhand der Fakten läßt der Verfasser, selbst Wehrmachtangehöriger und Oberstleutnant der Bundeswehr, den Leser entscheiden, ob die Wehrmacht in Strategie, Kampfführung und vollziehender Gewalt sich in der UdSSR über die Regeln der Zivilisation und des Kriegsvölkerrechtes hinweggesetzt hat, wie die Zeithistorie behauptet. Dazu geht er dem Vorwurf nach, die Heeresführung habe als »williger Helfer Hitlers« sich an dessen ›Verbrechen‹ nach Kräften beteiligt, wobei sich die Frage aufdrängt, ob die deutsche Wehrmacht inmitten des Schlagabtauschs zweier derart fanatischer Machtsysteme nicht aufgrund ihrer unpolitischen Ausrichtung von vornherein auf verlorenen Posten gestellt war. Eine wichtige Richtigstellung gegen die linke Diffamierungskampagne.
Über den Autor:
Andreas Naumann, Oberstleutnant a. D., geboren am 21. Juli 1928 in Frankfurt/M. 1944/45 Reichsarbeitsdienst und Eintritt in die Wehrmacht als Offiziersbewerber der Luftwaffe, 1945 französische Gefangenschaft und Flucht, 1948 journalistische Ausbildung. 1950 Studium der Volkswirtschaft und Jurisprudenz. 1956 Eintritt in die Bundeswehr. 1959 Einsatzpilot und Staffelchef in einem Jagdbombergeschwader. 1976 Referent für Flugbetrieb, Flugsicherung und Fluglärm im Bundesverteidigungsministerium. 1985 Pensionierung und Beratertätigkeit beim Bundesminister des Innern. Seit 1990 freier Schriftsteller und journalistische Tätigkeit.
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