Sauer / Horn
STERNSTUNDEN DES DEUTSCHEN FILMS
272 Seiten
Der Alte Fritz ... Andreas Schlüter ... Bel Ami ... Bismarck ... Es war eine rauschende Ballnacht ... Fest der Völker, Fest der Schönheit ... Die Feuerzangenbowle ... Fridericus Rex ... Große Freiheit Nr. 7 ... Das Indische Grabmal ... Königin Luise ... Kolberg ... Der Kongress tanzt ... Metropolis ... Marschall Vorwärts ... Münchhausen ... Die Nibelungen ... Ohm Krüger ... Paracelsus ... Pour le Mérite ... Der Postmeister ... Der Schatz im Silbersee ... Der Stern von Afrika ... Trenck, der Pandur ... Yorck .... Ziehrer, der letzte Walzerkönig.
STERNSTUNDEN DES DEUTSCHEN FILMS, das reich bebilderte Buch des DSZ-Verlags, ist ein A-Z der Meisterwerke deutscher Lichtspielkunst. Beleuchtet werden annähernd vierhundert abendfüllende Spielfilme. Im Mittelpunkt steht die Blütezeit des deutschen Films in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es war die Ära, als deutsche Werke für die Kinoleinwand, insbesondere solche der Ufa, Produktionen von Hollywood-Bossen in Deutschland aus dem Rennen werfen und oft auch international in den Schatten stellen konnten. Qualitativ ohnehin. Aber auch als Kassenschlager.
Das erste Kapitel, "Mark- und Meilensteine deutscher Lichtspielkunst", stammt vom Filmkritiker und Feuilletonisten Gert Sauer; der zweite Abschnitt, "Große Deutsche im deutschen Film. Zur nationalen Bedeutung des Historienfilms", ist eine Arbeit der jungen Journalistin und Kunststudentin Astrid Horn. Das Buch bietet eine Fülle von Hintergrundinformationen, die man in gängigen Werken zum Thema Kino nicht findet. Und es rückt ins rechte Licht, was im Zuge einer Radikalbewältigung der Zeitgeschichte auch hinsichtlich der deutschen Filmkunst verzerrt dargestellt wird.
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