Gert Meier (Hg.)
Die deutsche Frühzeit war ganz anders

Standortbestimmung zur Vorgeschichte der Deutschen

560 Seiten, 270 zum Teil farbige Abbildungen, Lexikonformat, Leinen

Kurztext:

Läßt sich der in Deutschland verbreitete alteuropäische Mutterglauben mehr als dreißigtausend Jahre lang zurückverfolgen? Gab es in Deutschland schon vor zwölftausend Jahren eine Hochkultur, deren astronomisches, mathematisches, medizinisches und technisches Wissen das heutige erreichte oder überragte? Der Autor liefert sensationelle Forschungsergebnisse: Die alten Leitbilder sind zerbrochen, Fälschungen sind als solche entlarvt!

Langtext:

Dieses Buch unternimmt es, die angebliche Vorgeschichte der Deutschen einer grundlegenden Revision zu unterziehen. Dabei stellt sich heraus: Die deutsche Vor- und Frühgeschichte war ganz anders! Grundstrukturen treten ans Tageslicht, die die Vorgeschichte der Deutschen als Teil der Geschichte Alteuropas ausweisen, die das gemeinsame Fundament der Europäischen Union bilden.

Läßt sich der in Deutschland verbreitete alteuropäische Mutterglauben mehr als dreißigtausend Jahre lang zurückverfolgen? Gab es in Deutschland schon vor zwölftausend Jahren eine Hochkultur, deren astronomisches und mathematisches, medizinisches und technisches Wissen das heutige erreichte oder überragte? Was soll man von den bisher nicht widerleglichen Hinweisen halten, wonach die Einteilung unseres Globus in ein Gitternetz, das aus Längengraden (Meridianen) und Breitenkreisen besteht älter als zehntausend Jahre ist? Daß es schon vor zehntausend Jahren eine hochentwickelte Mathematik gab, an die sich mehr als siebentausend Jahre später Euklid und Pythagoras wieder erinnerten? Daß die religionsgeschichtlichen Grundlagen Alteuropas mindestens fünfundzwanzigtausend Jahre (Gravettien) zurückreichen? Daß – Ötzi bestätigt es – eine ganzheitliche Medizin auf der Grundlage von Heilkräutern über die Akupunktur bis zur Schädeloperation gab, deren Niveau einen vielleicht nie wieder erreichten Stand erreichte?

Was an dem hergebrachten Wissen über die Vorgeschichte der Deutschen hält überhaupt noch einer kritischen Prüfung stand? Diese Fragen stellten sich die Autoren, als sie daran gingen, in Main- und Moselfranken die Vergangenheit der Deutschen zu ergründen und eine Bilanz zu ziehen. Die Ergebnisse sind sensationell.

Die alten Leitbilder sind zerbrochen, Fälschungen sind als solche entlarvt. Wenn auch die Schul- und Lehrbücher hiervon bisher keine Notiz nehmen wollen: Die deutsche Frühzeit war ganz anders! Nachzulesen in der neuen Vorgeschichtsbibel!

Klappentext:

Die Vorgeschichte Alteuropas ist größtenteils D noch ein Buch mit sieben Siegeln. Die Erkenntnisse, die wir besitzen, sind nur punktuell. Ihre Vertiefung und Zusammenschau sind eine Aufgabe des kommenden Jahrhunderts. Zudem wurden in keinem anderen Land in den letzten eineinhalbtausend Jahren so viele Umerziehungsversuche durchgeführt wie in Deutschland. Mit der Zerstörung vieler Kulturdenkmäler, die über die wirkliche Vorgeschichte hätten Auskunft geben können, wurde die geschichtliche Wahrheit verfälscht und ihre Verkündung teilweise unter schwere Strafe gestellt. Ist eine Revision der Vorgeschichte der Deutschen überhaupt noch möglich?

Das Buch stellt diese Zusammenhänge dar. Es beginnt mit Karl dem Großen und seiner Rolle als Zerstörer des alten Germaniens und dessen heidnischer Ordnung und Heiligtümer. Der zweite Teil befaßt sich mit der eigentlichen Standortbestimmung: mit dem Stand der Erforschung der Vorgeschichte der Deutschen. Es geht dabei um die Bedeutung von Atlantis und um die Germanenfrage, um die zentrale Bedeutung der Externsteine und um geodätische Linien bei der Organisationsstruktur vorgeschichtlicher Kultstätten. Beleuchtet werden die Erkenntnisse über die Herkunft der Urslawen wie die Geschehnisse, die in den Sagen von den Nibelungen und Dietrich von Bern überliefert sind.

Zwei ausführlich beschriebene Feldversuche zur vorgeschichtlichen Bedeutung von Echternach (Luxemburg) und Staffelstein (Franken) zeigen Möglichkeiten künftiger Forschung mit ganzheitlichen Lösungsansätzen auf. Darstellungen des alteuropäischen Mutterkultes und eines vorgeschichtlichen Vermessungssystems verweisen auf die Notwendigkeit fachübergreifender Untersuchungen. In den abschließenden geschichtspolitischen Folgerungen werden die Ergebnisse als Grundlagen für künftige Forschungen zur deutschen Vorgeschichte zusammengefaßt.

Inhaltsverzeichnis:

11 Vorwort

13 Einleitung
1. Warum ist eine Revision der offiziellen Vorgeschichte der Deutschen erforderlich? 13
2. Ist eine Revision der Vorgeschichte der Deutschen möglich? 17
3. Wie kann die Revision der Vorgeschichte der Deutschen betrieben werden? 19
4. Vorgeschichtsschreibung und ›Große Aktion‹ 19

ERSTER TEIL - 23
Karl der Große und die deutsche Vorgeschichte
1. Eine europäische Kultfigur 25
2. Der Zerstörer Germaniens 27
3. Der Zerstörer der alten Ordnung und der Heiligtümer 43
4. Karl - Kaiser der Deutschen? 49
5. Erforschung der Vorgeschichte der Deutschen trotz Karl dem Großen? 53
6. Nachwort 54

ZWEITER TEIL - 55
Vorgeschichte der Deutschen: Stand der Erforschung und neues Bild

57 Vorbemerkung
Kapitel 1
59 Atlantis und die Vorgeschichte der Deutschen
a. Atlantis - eine historische Realität in der Vorgeschichte der Deutschen 59
b. Naturschätze auf der Heiligen Insel 60
c. Die Kupfervorkommen von Helgoland (Zschweigert) 62
d. Das Kulturniveau der Atlanter 75
e. Die Verfassung des Großatlantischen Reiches 76
f. Die zentralatlantische Verwaltungsstruktur und Wehrverfassung 76
g. Die Landwirtschaft auf der Heiligen Insel 77
h. Das Ende von Atlantis/Thule - Phaeton stürzt in die Eider 79

Kapitel 2
83 Wer waren die Germanen?
a. Die Kritik am herkömmlichen Geschichtsbild 83
b. Die Germanen, die Ureinwohner Nordeuropas? 85
c. Wer sind denn nun die Germanen? 86
d. Wie sage ich es meinem Kinde? 88

Kapitel 3
89 Und sie lagen auf den Bärenhäuten?
a. Die Entdeckung einer Hochkultur 89
b. Triumph der Lüge? 93

Kapitel 4
101 Das Externsteindreieck und andere Linien
a. Die Machalettsche Mond-Linie 102
b. Die Externsteinpyramide 104
c. Guter Mond, du gehst so stille 106
d. 127 cm - ein alteuropäisches Urmaß 107
e. Kultstätten am Nordharz 109
f. Das Zubehör vorgeschichtlicher Kultzentren 113

Kapitel 5
117 Die Slawenlüge
a. Die Ethnogenese der Slawen (Schröcke) 117
b. Die Erfindung des Affen 123
c. Die ostgermanischen Stämme: Sclavi, Wandalen, Wenden 124
d. Name und Volkstum der ›Slawen‹ 126
e. Die Entwicklung der slawischen Sprachen 126
f. Die Bekehrung der ostgermanischen Stämme 127
g. Deutschland und seine Slawen 128

Kapitel 6
133 Die Nibelungen und die Sage von Dietrich von Bern in neuem Licht
a. Das Nibelungenlied und die Thidreksaga - Dichtung und Wahrheit 133
b. Dietrich von Bern - König von Bonn 133
c. Die Nibelungen zogen nordwärts 136
d. Das Galilei-Syndrom 141

DRITTER TEIL - 147
Zu den Möglichkeiten einer Erforschung der Vorgeschichte der Deutschen:
Zwei Projekte der Methodik der Vorgeschichtsforschung

1. Zur vorgeschichtlichen Bedeutung von Echternach – 147

149 Vorbemerkung
a. Ein Feldversuch 149
b. Die Rolle der Geomantik (Petri) 150
c. Der Raum um Echternach (Petri) 153
d. Die lokale Situation Echternachs (Petri) 155
e. Das Ferschweiler Plateau (Petri) 160
f. Übergeordnete Strukturen der Kraft in der Landschaft (Petri) 165
g. Zusammenfassung (Petri) 166

Kapitel 1
169 Eine spracharchäologische Spurensicherung
a. Ursprungsgeschichte des Namens ›Echternach‹ 169
b. Die Schaleninschrift des Druidensteins 170
c. Hagall, Kawa und das Alter der indogermanischen Sprachen 174

Kapitel 2 (Zschweigert)
177 Die vorgeschichtliche Verortung Echternachs
a. Das Ferschweiler Plateau 177
b. Kirchen und Kultstättenkontinuität 178
c. Ortsnamen und Vermessung 179
d. Mögliche Vermessungsstrukturen 182
e. Echternach als Zentrum der Vermessung 183
f. Vermessung und Ortung auf dem Ferschweiler Plateau 188
g. Das System der Solstitiallinien 191
h. Nochmals: Fraubillenkreuz und Aleburg 196
i. Die Linie der Als-Orte und ihre Teilungen 197
j. Die Linie der Bet-Orte und die Donnersberg-Linie 200
k. Zusammenfassung 203

Kapitel 3
205 Das Fraubillenkreuz auf dem Ferschweiler Plateau
a. Das Fraubillenkreuz - Gestalt und Gestaltung 205
b. Frau Bille - der Name 207
c. Die Drei Bethen 208
d. Frau Bille und die Bethe Wil 210
e. Die Schicksalsschwestern von Worms 210
f. Das Funktionsschema der Drei Bethen 212
g. Wilbeth = Frau Bille 216
h. Frau Bille: ein Mondtyp mit Vergangenheit 216
i. Die Drei Bethen als Vorbild für den Odin-Stammbaum 217
j. Echternach und die Frage der Frauenberge 221
k. Die Frage der zeitlichen Zuordnung 222
1. Die Strichfigur auf dem Fraubillenkreuz 225
m. Zusammenfassung 233

Kapitel 4
235 Die Echternacher Springprozession
a. Die örtliche Überlieferung 235
b. Der Sprungtanz: eine Therapie durch Mobilisierung kollektiver Seelenkräfte 236
c. Springprozession, Fronleichnam und Beallthaine 237
d. Springprozession und Kulttanz 238

Kapitel 5
245 Die Brunnen von St. Peter und Paul und der Basilika St. Willibrord
a. Heilige Stätten - Orte der Kraft 245
b. Die Bedeutung der Radiästhesie bei der Erschließung der Vorgeschichte (Hamm) 247
c. Die Brunnen von St. Peter und Paul und die Basilika von St. Willibrord (Hamm) 249
d. Die Wunder von Echternach 253

Kapitel 6
255 Das Echternacher Justizkreuz und die Menhire des Ferschweiler Plateaus
a. pierre und perron - eine enge Verwandtschaft 256
b. Die Stufenpyramide (Meier/Zschweigert) 257
c. Die Säule (Meier/Zschweigert) 262
d. Kreuz und Kugel 269
e. Die Bindeformeln 271
g. Die Säulenpyramide 271

Kapitel 7
273 Kelten, Germanen und das vor-indoeuropäische Substrat
a. Zum Alter des Keltentums 273
b. Zur Stammesbildung der Kelten und Germanen 278
c. Wallburgen und Höhenfestungen 280
d. Die ›Aleburg‹ bei Befort 283
e. Die wundersame Geschlechtsumwandlung der Großen Mutter 286
f. Die Ewige 293
g. Das Keltenheiligtum von Ernzen 294
h. Das alteuropäische Substrat des Raumes Echternach 301
Zur vorgeschichtlichen Bedeutung von Staffelstein – 303

305 Vorbemerkung
Kapitel 1
307 Staffelstein und Staffelberg (Wellmer)
a. Das offizielle Geschichtsbild 307
b. Das keltische oppidum 314
c. Die Sagender Gegend 319
d. Lichtenstein und Rotenhan 321

Kapitel 2
327 Der Kroder
a. Die sinnbildgeschichtliche Deutung 327
b. Die spracharchäologische Deutung 329

Kapitel 3
331 Die vorgeschichtliche Verortung des Staffelberges und Staffelsteins (Zschweigert)
a. Uralte Fernverkehrswege am oberen Main 331
b. Ortsnamen als Zeugnisse der Ortung und Vermessung 333
c. Bodendenkmäler und Steinkreuze als Ortungsmale 335
d. Ein Liniensystem mit festen Entfernungen 341
e. Die ›Leitlinie‹ zwischen Sylt und Vierzehnheiligen 346
f. Staffelstein und der 11. Längenkreis 350
g. Staffelstein: Windrose, Sechsstern, Solstitiallinien 358
h. Der Staffelberg und seine Umgebung 369
i. Lichtenstein und andere Licht-Orte 375
j. Zusammenfassung 388

Kapitel 4
391 Die Vierzehn Nothelfer
a. Scheintote und Wiederauferstandene 391
b. Eine bunte Truppe 394
c. Das Damentrio 396
d. Die Fußballmannschaft 399
e. Warum gerade vierzehn? 399

VIERTER TEIL - 403 • Ergebnis

405 Vorbemerkung

Kapitel 1
406 Der alteuropäische Mütterglauben
a. Die Ursprungsgeschichte 406
b. Der Name der Allmutter 408
c. Die Drei Mütter 416
d. Das Zeitalter der Mütter 418
e. Und wo bleibt Gott? 420

Kapitel 2
427 Von der Erkenntnis der inneren Ordnung des Seins
a. Die Ursprungsgeschichte der Wissenschaften: Formt sich ein neues Bild? 427
b. Das Dezimalsystem: anatomische Analogie, Zweckmäßigkeitsregel oder Raumimmanenz? 434
c. Die Gestirne als kultureller Ordnungsfaktor 444
d. Wie die beiden Bären an den Himmel kamen 448
e. Die alteuropäische Bohrungsgeometrie 454

Kapitel 3
461 Maße und Vermessung
a. Die Aufgabe der Archäogeodäsie 461
b. Wie die Sternbilder wieder auf die Erde kamen 462

Kapitel 4
469 Alteuropäische Vermessungssysteme
a. Zum bisherigen Forschungsstand (Meier/Zschweigert) 469
b. Neue Erkenntnisse (Zschweigert) 479
c. Die zeitliche Zuordnung der Vermessung Alteuropas 484

Kapitel 5
495 Alteuropäische Maße
a. Maßgeber und Maße 495
b. Die Kugelgestalt der Erde (Zschweigert) 498
c. Die Ableitung der Maße von Umfang und Durchmesser der Erde (Zschweigert) 507

Kapitel 6
527 Die Fälschung der deutschen Geschichte
a. Schriftliche Überlieferung als Mittel systematischer Geschichtsfälschung 527
b. Universale Geschichtsfälschung der frühmittelalterlichen Geschichte durch die Kirche? 528
c. Kirchliche Verdunkelung der nichtchristlichen Vorgeschichte der Deutschen 531
d. Die Kraniche des Ibykus 533

537 Privatgelehrte Pioniere der Vorgeschichte Alteuropas

542 Verzeichnis der zitierten Autoren

548 Register der analysierten Allmütternamen

549 Ortsverzeichnis

552 Personen- und Sachverzeichnis

Über den Autor:

GERT MEIER, Dr. jur., Jahrgang 1937, Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Geschichte und Neuere Sprachen in Göttingen und Toronto, NATO-Stipendiat für Geisteswissenschaften (Stanford), derzeit Rechtsanwalt in Köln.

 
 

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