Der Mythus des Grals - Wurzeln & Quellen
56 Seiten, mehrere Abbildungen & 4 Farbbildseiten, A5 Format, gebunden (broschiert)
Die Thematik des Heiligen Grals ist in den letzten Monaten nicht nur durch Dan Browns Roman The Da Vinci Code / Sakrileg und dessen Hollywoodverfilmung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Dabei scheinen sich zwei Thesen gegenüber zustehen: Dan Browns auf das Autorentrio Baigent / Leigh / Lincoln gestützte Deutung des Grals als Blutsgeheimnis einer jüdischen Erblinie Jesu und Maria Magdalenas, die sich bis heute erhalten hat und den Machtanspruch der Päpste bestreitet, sowie die altbekannte Deutung des Grals als heiliges Gefäß des letzten Abendmahles und Auffangbecken des Blut des Herrn. Ausgeklammert werden in dieser Debatte zumeist die europäisch-heidnischen Wurzeln der Gralthematik, die nicht nur zu Kelten und Germanen, sondern sogar bis zu den alten Völkern der Indogermanen zurück reichen. In diesem Band werden nach einer kurzen Einleitung und Zusammenfassung des aktuellen Standes der Forschung kaum bekannte Texte bedeutender Mystiker und Forscher ungekürzt abgedruckt, die wichtige Hinweise auf diese verdrängten Wurzeln geben und die Gralsthematik aus indogermanisch-europäischer Sicht spiegeln: Julius Evola: Gralsmythos & Kaisergedanke - Guido von List: Die Sage vom heiligen Gral und deren mythologischer Ursprung Peryt Shou: Gralswanderung - Otto Rahn: Nachtrag zu Kreuzzug gegen den Gral - Einkehr (Luzifers Hofgesind).
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