Josef Noldin
Ein deutsches Schicksal
Mit Dokumenten und Bildern ergänzte Neuauflage des Buches von Franz Rucker von 1936
168 Seiten, 25 Abbildungen
Noldin war einer der ersten Vorkämpfer für ein deutsches Südtirol nach dem 1.Weltkrieg. Aus Salurn stammend, dem südlichsten Ort des deutschen Sprachraums, kämpfte er als Kaiserjäger in Rußland, kam in Gefangenschaft nach Sibirien und konnte es nie verwinden in einen fremden Staat - nach Italien - entlassen zu werden. Als
Rechtsanwalt nahm er entschlossen den Kampf für seine Landsleute auf. Als die Faschisten die deutschen Schulen italanisierten um die Kinder den Eltern und der Heimat zu entfremden, nahm Noldin entschlossen den Kampf in deutschen Privat- und später in Notschulen auf. Mit Kanonikus Gamper und anderen war er die Seele des Widerstandes. Dafür wurde er von den Italienern auf die Fieberinsel Lipari verbannt. Ein Gnadengesuch lehnte er ab, weil er Recht und keine Gnade wollte. Das Fieber, die Schikanen und die Angst um die Familie hatten ihn gezeichnet, als er nach zweijähriger Verbannung wieder in die Heimat zurückkehrte. Die Ausübung seines Berufes als Rechtsanwalt wurde ihm verboten, eine Reise zur Gesundung nach Karlsbad verweigert. So verzehrte sich Noldin und selbst bei seinem frühen Begräbnis durfte kein deutsches Wort gesprochen werden. Noldins Opfergang für sein deutsches Volk in Südtirol wird allen Deutschen ein Vorbild bleiben, denen Vaterland und Heimat etwas gilt - und nicht nur der eigene Vorteil. Eine Pflichtlektüre für jene, die mehr über den Geist wissen wollen, mit denen die Südtiroler ihre Heimat verteidigen!
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