David Irving
Nürnberg - Die letzte Schlacht

Hinter den Kulissen der Siegerjustiz

480 Seiten, 84 z. T. farb. Abbildungen, Großformat 17 x 24 cm, Leinen

Kurztext:

Irving hat Vorgeschichte, Ablauf und Hintergründe des Nürnberger ›Hauptkriegsverbrechertribunals‹ als Rachejustiz der Sieger beschrieben. Aus den Aufzeichnungen der alliierten Ankläger und Richter bringt er viele neue Einzelheiten über deren bewußte deren bewußte Rechtsbrüche und Verletzungen bis dahin geltender Rechtsformen. Mit einem imponierenden neuen Farb-Bildteil!

Langtext:

Vor beinahe 60 Jahren wurden die Urteile im sogenannten Hauptkriegsverbrecherprozeß in Nürnberg verkündet, kurz danach vollstreckt. Das Verfahren hatte gegen zahlreiche grundlegende, altbewährte und seit langem anerkannte europäische Rechtsnormen verstoßen. Schon der Name ›Internationales Militär-Tribunal‹ war eine mehrfache Lüge: Es war weder international, da nur von den vier Siegern besetzt, noch ein Militärgericht, da zivile Ankläger und Richter – außer bei den Russen – auftraten, noch ein ordentliches Gericht, da es allein zum Zweck der Aburteilung der Besiegten mit eigens dazu erlassener, das Recht verhöhnender Satzung von den Siegern eingesetzt worden war.

Klappentext:

Vor 50 Jahren wurden die Urteile im sogenannten Hauptkriegsverbrecherprozeß in Nürnberg verkündet, kurz danach vollstreckt. Das Verfahren hatte gegen zahlreiche grundlegende, altbewährte und seit langem anerkannte europäische Rechtsnormen verstoßen. Schon der Name ›Internationales Militär-Tribunal‹ war eine mehrfache Lüge: Es war weder international, da nur von den vier Siegern besetzt, noch ein Militärgericht, da zivile Ankläger und Richter - außer bei den Russen - auftraten, noch ein ordentliches Gericht, da es allein zum Zweck der Aburteilung der Besiegten mit eigens dazu erlassener, das Recht verhöhnender Satzung von den Siegern eingesetzt war.

Konnte man bisher zur Entschuldigung der beteiligten Juristen noch annehmen, daß sie wenigstens guten Glaubens gehandelt haben, so zeigt dieses Buch mit der Auswertung der geheimen und privaten Notizen der Ankläger und Richter, was diese wirklich dabei dachten und wie zynisch sie sich dessen bewußt waren, wie sehr sie das Recht brachen, ja daß dieselben Personen maßgebend bei der Gestaltung des das Recht von vornherein ausschließenden Statuts beteiligt waren. Nicht weniger desillusionierend ist, wie zynisch und ohne Beachtung von Rechtsgrundsätzen sie hinter verschlossenen Türen über die Urteile berieten, was jetzt erstmalig aus den Aufzeichnungen von Beteiligten über die Beratungen im einzelnen zu lesen ist.

Nicht weniger skandalös war die Behandlung der Angeklagten, etwa Julius Streichers, oder der Zeugen, etwa des früheren KZ-Kommandanten Höß: Vor brutalsten Folterungen und grausamsten Drohungen wurde nicht zurückgeschreckt, wenn man jemanden zu erwünschten Aussagen bringen wollte, insbesondere zu solchen Geständnissen, die heutige ›Historiker‹ immer noch als die lautere Wahrheit ansehen und mit denen sich Deutschland so bequem belasten läßt. Mit genauen Belegen werden diese weithin unbekannten Tatsachen unbezweifelbar abgestützt.

Nach vielen Büchern zur Zeitgeschichte hat der bekannte britische Historiker hier eine äußerst spannende und packende, mit rund 1000 Anmerkungen im einzelnen belegte grundlegende Studie zu dem ›Prozeß des Jahrhunderts‹ vorgelegt. Erstmalig wurden die privaten Nachlässe der direkt an den Prozeß beteiligten amerikanischen Ankläger und Richter berücksichtigt. So ergibt sich eine von der offiziellen Sicht stark abweichende, aber die Wirklichkeit unzweifelhaft besser treffende Darstellung des damaligen Geschehens. In Nürnberg wurde gegen die wehrlosen Besiegten die letzte Schlacht des Zweiten Weltkrieges geführt. Das Recht wurde, ganz bewußt mißbraucht, um den Siegern weitere Vorteile für Jahrzehnte einzubringen. Dieses Buch bringt eine wichtige Richtigstellung zu einem maßgebenden Kapitel der Zeitgeschichte, das heute noch äußerst wirksam ist.

Inhaltsverzeichnis:

7 Kapitel 1
Stalin sagt Nein zu Mord

23 Kapitel 2
Lynchjustiz

43 Kapitel 3
Herr Morgenthau und der rein amerikanische Richter

55 Kapitel 4
Wenn wir sie nicht lynchen können, peitscht sie aus!

75 Kapitel 5
Die Geburt der sechs Millionen

83 Kapitel 6
Architekt eines neuen internationalen Gesetzes

101 Kapitel 7
Ein Treffen mit zwei Verrätern

115 Kapitel 8
Das Londoner Abkommen

131 Kapitel 9
Die Jungens haben Blut gerochen

147 Kapitel 10
Ich schmeiße den Laden

161 Kapitel 11
Heß erinnert sich nicht mehr so recht an den Reichsmarschall

177 Kapitel 12
Ein ehrenwerter Verbrecher

195 Kapitel 13
Die ›Show‹

213 Kapitel 14
Viel Wodka und Spaß

229 Kapitel 15
Die in Frage kommenden Leichen

275 Kapitel 16
Göring soll sein blaues Wunder erleben

293 Kapitel 17
Schacht wird gerettet

307 Kapitel 18
Endlösung

323 Kapitel 19
Hinter verschlossenen Türen

341 Kapitel 20
Tödliche Allianzen

357 Kapitel 21
Tag des Gerichts

379 Kapitel 22
Der Löwe entkommt 399

Anmerkungen 457

Anhang 493

Personenverzeichnis

Über den Autor:

DAVID IRVING, geboren 1938 in Hutton/Essex (England) studierte Physik, Wirtschaftswissenschaften und politische Geschichte in London. 1959 war er ein Jahr als Stahlarbeiter bei Thyssen in Deutschland tätig. Er sammelte in aller Welt Dokumente zum Zweiten Weltkrieg und schrieb u. a. die Bücher: ›Und Deutschlands Städte starben nicht‹, ›Der Untergang Dresdens‹, ›Die Geheimwaffen des Dritten Reichs‹, ›Der Traum von der deutschen Atombombe‹, ›Die Tragödie der deutschen Luftwaffe‹, ›Hitlers Weg zum Krieg‹, ›Churchill‹, ›Goebbels‹, ›Göring‹, ›Rommel‹, ›Führer und Reichskanzler‹.

 
 

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