Einhart Möller
Strategie & Taktik:
Vom NATIONALEN WIDERSTAND
zum NATIONALEN ANGRIFF
44 Seiten, DIN-A5-Format, geheftet
Diese Schrift sagt, was getan werden muß: Formulierung einer einheitlichen Weltanschauung, Säuberung der eigenen Reihen und Neubestimmung der psychologisch-argumentativen Stoßrichtung. Nicht sich als diejenigen darstellen, die retten wollen, was nicht mehr zu retten ist (nur Widerstand), sondern das Wollen des gänzlich und fundamental Neuen vermitteln (Angriff).
Diese Schrift gibt das Grundgerüst und die Methodik, strategisch und taktisch zu denken und zu handeln. Sie fordert eine Revolution des Bewußtseins!
Lesen Sie, warum und weshalb der einzig notwendige Widerstand Angriff heißt!
|
|
Besprechung:
Einleitung:
Der erfreuliche Ausgang der Wahlen in Sachsen und Brandenburg hat für Bewegung innerhalb des nationalen Spektrums gesorgt. Mit der Abmachung zwischen NPD und DVU, nicht mehr gegeneinander und zur Bundestagswahl 2006 gemeinsam antreten zu wollen, scheint vordergründig ein entscheidender Schritt nach vorne gegangen worden zu sein. Doch wurde er wirklich gegangen?
Können momentane Erfolge über grundsätzliche Schwächen im organisatorischen und strukturellen Bereich hinwegtäuschen? Kann eine Partei - oder gar ein Parteienbündnis - ohne klare weltanschauliche Grundlage überhaupt eine zielführende Strategie entwickeln? Wie kann die Masse der Deutschen, die heute nationalem Gedankengut noch immer skeptisch bis ablehnend gegenübersteht, für den
Nationalismus - für die Nation - gewonnen werden?
Einhart Möller gibt auf diese und andere Fragen interessante und unkonventionelle Antworten, die 3 Jahrzehnte in der Schublade lagen und heute aktueller denn je zuvor sind! Eine Schrift die als konstuktive Kritik und damit auch als positiver Beitrag zur Weiterentwicklung des nationalen Spektrums verstanden werden will....
Besprechung:
Diese Kampfschrift ist das erste Mal 1971 erschienen und trägt somit schon mehr als 30 Jahre mit sich herum. Doch hat sie damit an Aktualität eingebüßt? Leider nein, denn wäre dem so, hätten wir eine Nationale Bewegung, welche sich um einige Schritte weiter befände.
Das Besondere dieser 44-seitigen, gehefteten A5-Broschüre besteht darin, daß es ihr endlich gelingt, eine Lagebeurteilung durchzuführen. Ohne eine solche Lagebeurteilung ist eine konstruktive - und letztlich erfolgreiche (!!) - Kampfesführung nicht möglich. Der Drang, daß man unbedingt etwas tun muß, gleich was, bringt uns nicht weiter - dies ist nur blinder und unkontrollierter Aktionismus. Man bedenke, daß auch vor jeder militärischen Aktion zuerst eine Beurteilung des Geschehens getätigt wird - keiner stürmt ohne Vorwissen an die Front!
Einhart Möllers Darlegungen sollen "eine Theorie des nationalen Aktionismus, keine Theorie der rechten Ideologie" herausarbeiten und sie sind zu verstehen als "eine Anleitung für eine zunächst entschiedene Minderheit in der nationalen Minderheit zum persönlichen und politischen Verhalten wie zur Aktion."
Nach einem Vorwort des neuen Herausgebers - dem Verlag "Volk in Bewegung" - und einem des Autors, beginnt die Broschüre damit, die Lage zu bewerten. Zugegeben, Einhart Möller beurteilt die Lage vor 33 Jahren, doch hat sich an den Grundproblemen nichts geändert und daran wird sich auch nichts ändern, wenn man jene nicht endlich erkennt bzw. erkennen will! Die Rechte wird einer genauen Lagebeurteilung unterzogen und man geht hart mit dem "traditionellen Widerstand" ins Gericht. Es besteht ein durch-und-durch reaktives Verhalten der Rechten, d.h., daß nationale Kreise nur auf Aktionen von außen reagieren, aber eben nicht selbst agieren. Man ist quasi handlungsunfähig, wo doch das Erforderliche wäre, daß "die Rechte diesem Regime und dem es tragendem System das Gesetz des Handelns aufzwingt". Das ist ein überaus fataler Punkt, den wir uns bewußt machen müssen!
Darauf werden neue theoretische Ansätze für die Rechte geliefert, die klar machen, daß es die Rechte ist, welche das Neue bringen muß und auch nur bringen kann. Die Linke ist in sich ein reaktionärer Haufen, der schon längst zum Spielball des Systems geworden ist und die traditionellen Rechten sind an selbiges angebiedert.
Nach einem längeren "Exkurs über Gewalt", welcher diesem wichtigen Thema sehr intensiv nachgeht, folgen Erörterungen über die theoretischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen politischen Kampf und Möller listet auch praktische Mittel auf, die uns dazu zur Verfügung stehen.
"Revolution des Bewußtseins", so ist das Theorie-Kapitel treffend benannt. "Wandelt Euch durch Denken!", so erschallt die Forderung des Autors. Er plädiert dafür alles Kranke, Falsche und Unbrauchbare dieses Systems und Zeitgeistes abzuschütteln, um sich dem Wahren zuzuwenden. Nur durch ein solches Verhalten kann sich die Persönlichkeit des Einzelnen richtig entfalten, womit gleichsam ein systemgegnerisches Verhalten mit Einzug hält. Das eine bedinge das andere! "Furcht, Neid, Konsumgelüste", so benennt er diese niederen Einflüsse, die notwendigerweise unsere Reihen verlassen müssen. Einhart Möller kommt hier zu der grundlegenden Feststellung: "Wir müssen zu dem Bewußtsein gelangen, daß wir nichts zu verlieren haben, als unsere Ketten: geistige und körperliche, gesellschaftliche und politische."
Im "Praxis-Teil", der ausführlich auf die verschiedensten Mittel eingeht, die die nationale Bewegung verwenden kann, werden zahlreiche Anregungen für den politischen Kampf geboten. Über die Wandzeitung, den normalen Klebezettel, zur wandelnden Litfaßsäule, Malaktion, Kundgebung, Sitzstreik usw. Viele Möglichkeiten werden hier ausführlich beleuchtet, so daß jeder Leser selbst ein Urteil fällen kann.
Über diese angewandten Praxismittel soll ein Klima in der Öffentlichkeit geschaffen werden. Dieses Klima bedeutet, daß "beständig eine Aktion im Gange sein [muß], die kaum beendet, durch eine neue noch gesteigerte Kampagne abgelöst wird." Durch eine solche öffentliche Atmosphäre bleibt dem Bürger nicht mehr seine Gleichgültigkeit, die er normalerweise den Aktivitäten der Rechten entgegenbringt. Er ist gezwungen sich zu entscheiden!
Einhart Möller legte hier einen sehr gut lesbaren und verständlichen Grundstein für konstruktive nationalpolitische Arbeit. Um zu verhindern, daß in ein paar Jahren erneut diese Schrift, aus denselben Gründen wie heutzutage, wieder veröffentlicht werden muß, gilt es, die alten Fehler endlich abzustellen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir haben schon lange keine Zeit mehr dafür, uns mit Unwesentlichem und halben Sachen zu befassen!
Jeder nationale Aktivist, jede nationale Gruppierung sollte sich unbedingt diese Grundlagenschrift zulegen und durcharbeiten. Man hoffe sehr auf eine weitestmögliche Verbreitung von jener Schrift, da große Hoffnungen in sie und die mit ihr verbundenen Wirkungen gesetzt sind.
entnommen: Nationaler Beobachter, Frankfurt / Oder

































